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Film „Ein Dorf sieht schwarz“

ITAP e.V. lädt zur Filmvorführung „Ein Dorf sieht schwarz“ in den Räumen von ITAP ein.

Den Trailer zum Film findet ihr unter folgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=vw1lnlP0nto

EINTRITT: Der Eintritt ist frei! First come, first serve…

DATUM: Samstag, den 30.11.2019

EINLASS: 19 Uhr

Informationen des BAMF zum Asylverfahren

Ablauf des Asylverfahrens:
https://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz/AblaufAsylv/ablauf-des-asylverfahrens-node.html

Schutzformen:
https://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz/AblaufAsylv/Schutzformen/schutzformen-node.html

Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis:
https://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz/AblaufAsylv/AusgangVerfahren/ErteilungVerlaengerungAT/erteilung-verlaengerung-at-node.html

Grußwort von Ulla Jelpke, MdB, zur Kundgebung am 26.10.2019

Liebe Freundinnen und Freunde,
ich möchte Euch ganz kämpferisch aus dem Bundestag grüßen!
Es ist wichtig und richtig, dass ihr den Bogen zwischen Kolonialismus, Rassismus, Ausgrenzung, Flucht und Klimaschutz schlagt. Mehr denn je hat die von Schutzsuchenden aufgebrachte Parole „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“ Gültigkeit. Die Metropolen sind die Orte, an denen durch Waffenexporte, Umweltzerstörung, sogenannte Sicherheitszonen und Treibhausgase Fluchtursachen wie am Fließband produziert werden. Die Verwüstung, die die kapitalistische Moderne und ihre Profiteure in den Metropolen hinterlässt, betreffen als erstes die Menschen im Trikont. Als sich in Europa noch kein Mensch für den Klimawandel interessierte, breiteten sich schon Afrika die Wüsten aus, vertrocknete der Iran und versanken ganze Inseln im Pazifik.
Die demokratische Hoffnung im Mittleren Osten, das selbstverwaltete Rojava in Nordsyrien, wird gerade von den imperialistischen Mächten und Hegemonialstaaten in Fetzen gerissen, erneut werden unzählige Menschen mit gnadenloser Unterstützung des globalen Nordens in die Flucht getrieben. So wie die Welt vom Kapitalismus und Imperialismus verwüstet wird, werden immer mehr Menschen fliehen müssen, das wissen auch die Regierungen der Metropolenstaaten.
Die Intention des globalen Nordens besteht aber nicht darin, Fluchtursachen zumindest zu mindern, sondern weiter zu machen, wie bisher und noch mehr Mauern, Zäune und Grenzen gegen diejenigen zu bauen, die zu den ersten Opfern dieser Zerstörung werden. Europa sollte sich schämen, den Begriff der Menschenrechte überhaupt in den Mund zu nehmen, so lange um Europa Grenzen bestehen, an denen Tausende sterben.
Der Kampf gegen Rassismus und Abschottung ist nicht vom Kampf gegen die Zerstörung der Umwelt und den Kapitalismus zu trennen – Dieser Kampf wird letztlich auf den Straßen und nicht in den Parlamenten und Regierungen entschieden. Darum ist es richtig und wichtig, beharrlich weiter Druck zu machen – so wie bei euren regelmäßigen Kundgebungen.

Togo: «Sibeth Ndiaye ne peut pas fermer les yeux» (Jean-Pierre Fabre)

La présidentielle au Togo, c’est dans six mois, en avril 2020. Et face au président sortant Faure Gnassingbé, Jean-Pierre Fabre vient d’être investi candidat. C’était samedi dernier lors du congrès de l’ANC, l’Alliance nationale pour le changement, le principal parti d’opposition. Deux fois, Jean-Pierre Fabre a perdu. Mais cette fois, il croit à une élection transparente, grâce notamment aux pressions d’Emmanuel Macron et de sa ministre porte-parole Sibeth Ndiaye. Pourquoi elle ? En ligne de Lomé, M. Fabre répond aux questions de RFI.

Tout: http://www.rfi.fr/emission/20191023-togo-sibeth-ndiaye-peut-pas-fermer-yeux-jean-pierre-fabre

Podiumsdiskussion | VIELFÄLTIGE DEMOKRATIE! Migrant*innenorganisationen. Berlin mitgestalten.

Eine Veranstaltung des Wahlkreisbüros „Grün vor Ort“ Susanna Kahlefeld, MdA & Anja Kofbinger, MdA (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)

28.10.2019 | 19:00 Uhr

Stadtteilzentrum Familiengarten-Kotti e.V. | Oranienstraße 34, HH | 10999 Berlin-Kreuzberg

Vielfältige Demokratie ist mehr als nur Wahlen! Dazu gehören ebenso direktdemokratische Elemente (wie Volksbegehren und Volksentscheide) und die Möglichkeit, sich an konkreten Vorhaben der Kommune zu beteiligen. Eine vielfältige Demokratie ist eine starke Demokratie. Das zeigt einmal mehr der Wachstumsschub, den zivilgesellschaftliche Initiativen in den letzten Jahren verzeichnen. Sie sind in allen gesellschaftlichen Bereichen zu finden – helfen, unterstützen, beraten, mobilisieren, vernetzen, erproben neue Beteiligungsformen und geben Wissen und Expertise weiter – mit ihrer Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung und das Zusammenleben in unserer durch Vielfalt geprägten Stadt Berlin. Seit fast 30 Jahren spielen dabei Migrant*innenorganisationen eine zentrale Rolle.

Gemeinsam mit Ihnen und unseren Podiumsgästen möchten wir diskutieren: Was macht eine vielfältige Demokratie aus? Welche Bedeutung haben bürgerschaftliches Engagement und informelle Partizipationsformen für und im Rahmen einer vielfältigen Demokratie? Und welche Rahmenbedingungen braucht vielfältige Demokratie?

Wir freuen uns sehr für das Podium folgende Gäste anzukündigen:

  • Prof. Dr. Roland Roth, Politikwissenschaftler, Verfasser von Studien zu den Themen Demokratieentwicklung, soziale Bewegungen, Bürger*innen- und Menschenrechte
  • Lucy Thomas, Give Something Back To Berlin
  • Safter Çınar , Türkischer Bund Berlin-Brandenburg
  • Elizabeth Beloe, Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen, moveGlobal

Moderation: Susanna Kahlefeld, MdA Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Partizipation, Beteiligung und Europapolitik

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vielfältige Demokratie – Mitgestalten und Beteiligung in Berlin“ statt.

Die Veranstaltung ist auch auf facebook zu finden und auf der Fraktionsseite der Grünen im Abgeordnetenhaus. Eine Anmeldung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, erleichtert uns aber die Organisation.

Filmvorführung: Espero tua (re)volta – OmU

«In den Chören Tausender hört man Parolen der Revolte. Die Polizei greift hart durch und antwortet mit Tränengas und Schlagstöcken. Die Erfahrungen, Leidenschaften und Ängste der brasilianischen Jugendlichen entwickeln eine alles umfassende, unmittelbare Dringlichkeit. 2015 begannen sie, Schulen zu besetzen und auf das Recht nach Bildung zu insistieren. Mittendrin, durch Rückgriff auf das Filmmaterial der Aktivist*innen, findet der Film eine Form für den radikalen demokratischen Aktivismus. Der Blick geht zurück zu früheren Protestbewegungen und schließt auf zur Gegenwart.

Im Schatten eines kürzlich gewählten rechtsextremen Präsidenten verleiht Espero tua (re)volta einer vielstimmigen Bewegung Ausdruck und stellt die Frage, wer unter welchen Bedingungen Geschichte schreibt.»

ITAP e.V. lädt zum Filmscreening des mehrfach ausgezeichneten Films* „Espero tua (re)volta – Your turn“ in den eigenen Räumlichkeiten ein. Den Trailer zum Film findet ihr unter https://www.youtube.com/watch?v=DIA5N72zi4Q

Wir zeigen den Film im Originalton auf Portugiesisch mit englischen Untertiteln.

EINTRITT: Der Eintritt ist frei! First come, first serve…
DATUM: Fr, 08. November 2019
EINLASS: 19 Uhr
FILMSTART: ca. 19:30 Uhr


Wir freuen uns über eine kleine Spende für den Verein. Auch Getränke und Snacks können vor Ort auf Spendenbasis erworben werden.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

* u.a.:
15. Amnesty-International-Filmpreis
34. Friedensfilmpreis der Heinrich-Böll-Stiftung
uvm.