Wir suchen ab Januar 2019 noch ehrenamtliche Deutschkursleiter*innen

Wir suchen ab Januar 2019 (07.01. – 29.03.2019) noch ehrenamtliche Deutschkursleiter*innen.

Wann und wie häufig?
Regelmäßig/langfristig werktags 10 -12 Uhr, 16 -18 Uhr oder 18 – 20 Uhr, 1x pro Woche !

Du kannst vorab gerne mal vorbeischauen und hospitieren. Die Kursgröße beträgt max. 15 Personen. Unterrichtsmaterialien werden gestellt, Verpflegung ist vor Ort. Vorkenntnisse im Unterrichten sind von Vorteil, aber absolut keine Pflicht.

Wenn Du Interesse hast, bei uns mitzumachen, dann würden wir uns über ein Kennlerngespräch freuen. Bitte schreib uns dazu eine Mail an togoactionplus@googlemail.com.

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Kundgebung, 14.12., 15 Uhr, Kurfürstenstr. 79, 10785 Berlin

Wir rufen angesichts der letzten Entwicklungen zu einer Kundgebung, Mahnwache am Samstag, den 15. Dezember 2018 um 15:00 Uhr vor dem AfD- Landsverband Berlin, Kurfürstenstr. 79, 10785 Berlin auf.

Gegen Hass, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Ausgrenzung und für ein buntes Deutschland, für  Zivilcourage!
Rassistische Gewalt nimmt zu und verlagert sich zunehmend in den Alltag
In Chemnitz hat es nach der pogromartigen Verfolgung von Menschen, die von den Rechtsextremen als „nicht-deutsch“ wahrgenommen wurden, einen bedrohlichen Anstieg rassistischer Übergriffe auf der Straße und in Alltagssituationen gegeben. Insgesamt wurden Zahlen des BKA zufolge im Jahr 2018 alle zweieinhalb Tage Geflüchtetenunterkünfte angegriffen (ZEIT 2018). Auch im Umfeld unserer Organisation verzeichneten wir in der letzten Zeit Erfahrungen rassistischer Gewalt im Alltag. Wir wollen mit unserer Kundgebung/ Mahnwache ein klares Zeichen gegen eine Normalisierung dieser Zustände setzen.

Das politische Klima hat sich verändert
Italien und Brasilien haben rechtsextreme Regierungen gewählt und auch in Deutschland verschieben Rechtspopulist*innen die Diskurse über Migration und Flucht immer weiter nach rechts. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind keine Erfindungen der Neuen Rechten, sondern tief in der Mitte der Gesellschafft verankert. Erschreckende Diagnose der Leipziger Autoritarismus Studie: 30 Prozent der deutschen Bevölkerung unterstützen ausländerfeindliche Aussagen, 40 Prozent können sich ein autoritäres Regime vorstellen.

In Kontext solcher Entwicklungen sind Kampagnen wie die des „Heimatministeriums“ zur „Reintegrationsunterstützung“ deutlich fehl am Platz. Statt eines klaren Bekenntnisses gegen Antimigration und einer notwendigen Unterstützung derjenigen, die unter der zunehmenden rassistischen Gewalt ausgesetzt sind, suggeriert sie, dass „Nicht-Deutsche“ nicht in Deutschland zuhause sein könnten.

Wir sagen NEIN zu Rassismus und NEIN zur Ausgrenzung! Wir zeigen uns solidarisch mit Opfern von Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus und wollen für ein gemeinsames Miteinander, für Zivilcourage, auf die Straße gehen!

Initiative Togo Action Plus e.V.

Veranstaltungsreihe Wegweiser Studium: Infovortrag für Geflüchtete

05.12.2018, 17 Uhr, Raum 0106 im Hauptgebäude der TU Berlin

Mit der Veranstaltungsreihe „Wegweiser Studium“ beantwortet die Allgemeine Studienberatung der TU Berlin regelmäßig wichtige Fragen rund um das Thema Studium: Studieninteressierte erhalten einen Einblick in das Studienangebot der TU Berlin und bekommen Tipps zu ihrer Studienentscheidung.

Im Rahmen der Reihe „Wegweiser Studium“ bieten wir auch eine Informationsveranstaltung speziell für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund an. Dabei werden Fragen beantwortet, wie: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ausbildung und Studium? Sollte ich lieber an der Fachhochschule studieren oder an der Uni? Und was davon ist „das Beste“ für mich?

Wir geben einen Überblick über das deutsche Bildungssystem und zeigen, welche Möglichkeiten es an der TU Berlin speziell für Geflüchtete gibt.

Was? Infovortrag: Wie „funktioniert“ Studieren in Deutschland?

Wann? am 05.12.2018, 17 Uhr

Wo? Hauptgebäude der TU Berlin, Raum 0106, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Für wen? Studieninteressierte mit Fluchthintergrund, Betreuer*innen, alle Interessierten

Das komplette Programm der Reihe Wegweiser Studium finden Sie hier: www.studienberatung.tu-berlin.de/wegweiser_studium

Weitere Informationen zu den Angeboten der TU Berlin für Geflüchtete: www.studienberatung.tu-berlin.de/in2tu

Bei Fragen zur Veranstaltung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Kube

Projektleitung In(2)TU Berlin

In(2)TU Berlin – Allgemeine Studienberatung

In(2)TU Berlin – Academic Advising Service

Abteilung I Studierendenservice

Department I Student Services

Technische Universität Berlin

Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Raum 0070, Hauptgebäude

Room 0070, main building

Sprechzeiten: Mo. 9.30-12.30 Uhr / Di. 14-18 Uhr / Do. 14-18 Uhr / Fr. 9.30-12.30 Uhr

Office hours: Mon. 9.30 a.m.-12.30 p.m. / Tue. 2-6 p.m. / Thu. 2-6 p.m. / Fri. 9.30 a.m.-12.30 p.m.

in2@tu-berlin.de

http://www.studienberatung.tu-berlin.de

ALLEMAGNE: CONTRE LE RACISME, L’ITAP e.V MONTE AUX CRÉNEAUX À BERLIN — LE MONDE NOUS APPELL

ALLEMAGNE: CONTRE LE RACISME, L’ITAP e.V MONTE AUX CRÉNEAUX À BERLIN Banderoles et pancartes en mains montrant des inscriptions en allemand pour dire „Les réfugiés disent non à l’AFD, contre le racisme et le nationalisme“ ou encore “ Non au racisme, non à l’exclusion mais Oui au Courage civil“, les membres et sympathisans de l’Initiative […]

über ALLEMAGNE: CONTRE LE RACISME, L’ITAP e.V MONTE AUX CRÉNEAUX À BERLIN — LE MONDE NOUS APPELL

Grußwort MdB Ulla Jelpke zur Demo am 23.11.2018

[…]

Während kriminelle Kapitalbesitzer, Banker und Anwälte den Bürgerinnen und Bürgern mit der CumEx-Affäre zig Milliarden Euro aus Steuergeldern gestohlen haben, werden Geflüchtete, die
selbst Opfer einer ungerechten Weltwirtschaftsordnung und westlicher Kriegspolitik sind, zu Sündenböcken aufgebaut. Rechte Rattenfänger von Pegida über die AfD bis zu den Unionsparteien nutzen die Zukunftssorgen vieler Menschen, um mit der Schaffung von Feindbildern wie „Flüchtlinge“, „Migranten“ und „Muslime“ von den wirklichen Ursachen und Verantwortlichen der Krise abzulenken. Leider fällt diese Hetze auf fruchtbaren Boden, wie nicht zuletzt die rassistischen Aufmärsche im August zeigten. Die AfD hat in Chemnitz endgültig ihr bis dahin sorgfältig gepflegte bürgerliches Mäntelchen fallen lassen und sich mit rechten Straßenschlägern und Naziterroristen gemein gemacht.

[…]

Ganzes Grußwort MdB Ulla Jelpke zur Demo am 23.11.2018 als PDF

Pressemitteilung zur Demo am 23.11.2018

„NEIN zu Rassismus, NEIN zu Ausgrenzung, FÜR Zivilcourage!“
Wir rufen angesichts der letzten Entwicklungen zu einer Demonstration und Kundgebung am Freitag, den 23. November um 14:00 Uhr an der Warschauer Brücke auf.

Rassistische Gewalt nimmt zu und verlagert sich zunehmend in den Alltag
In Chemnitz hat es nach der pogromartigen Verfolgung von Menschen, die von den Rechtsextremen als „nicht-deutsch“ wahrgenommen wurden, einen bedrohlichen Anstieg rassistischer Übergriffe auf der Straße und in Alltagssituationen gegeben. Insgesamt wurden Zahlen des BKA zufolge im Jahr 2018 alle zweieinhalb Tage Geflüchtetenunterkünfte angegriffen (ZEIT 2018). Auch im Umfeld unserer Organisation verzeichneten wir in der letzten Zeit Erfahrungen rassistischer Gewalt im Alltag. Wir wollen mit unserer Demonstration ein klares Zeichen gegen eine Normalisierung dieser Zustände setzen.

Das politische Klima hat sich verändert
Italien und Brasilien haben rechtsextreme Regierungen gewählt und auch in Deutschland verschieben Rechtspopulist*innen die Diskurse über Migration und Flucht immer weiter nach rechts. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind keine Erfindungen der Neuen Rechten, sondern tief in der Mitte der Gesellschafft verankert. Erschreckende Diagnose der Leipziger Autoritarismus Studie: 30 Prozent der deutschen Bevölkerung unterstützen ausländerfeindliche Aussagen, 40 Prozent können sich ein autoritäres Regime vorstellen.

In Kontext solcher Entwicklungen sind Kampagnen wie die des „Heimatministeriums“ zur „Reintegrationsunterstützung“ deutlich fehl am Platz. Statt eines klaren Bekenntnisses gegen Antimigration und einer notwendigen Unterstützung derjenigen, die unter der zunehmenden rassistischen Gewalt ausgesetzt sind, suggeriert sie, dass „Nicht-Deutsche“ nicht in Deutschland zuhause sein könnten.
Die hysterische Debatte über Asylverfahren, „Heimat“ und Integration hat mit der Praxis nur noch wenig zu tun: Während die Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze Einreisende ohne BAMF-Urteile nach Griechenland zurückweist, verhandeln Diskurse über Migration die „Integrierbarkeit“ der Geflüchteten in eine „deutsche Leitkultur“.

Angesichts solcher Verhältnisse wollen wir auf die Situation Geflüchteter in Deutschland aufmerksam machen. Wir sagen NEIN zu Rassismus und NEIN zur Ausgrenzung! Wir zeigen uns solidarisch mit Opfern von Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus und wollen für ein gemeinsames Miteinander, für Zivilcourage, auf die Straße gehen!