16.02.2019: Buchvorstellung & Austausch

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IL FAUT ENDIGUER L’ESCLAVAGE EN LIBYE

(English below / Deutsch unten)

Le phénomène de la vente de nos frères et soeurs africaines en Libye ces derniers jours devient de plus en plus inquiétant et révoltant.
Des êtres humains à cause de leur Couleur de peau sont vendus à Prix d’argent entre 200 et 500 Euros et traités comme des bêtes sauvages.
Et tout ceci grâce aux crises et problèmes de mal gouvernance sur le continent africain.
Il est temps que ce phénomène soit éradiquer sur notre continent et surtout entre africains, car contre les principes de démocratie et les Libertés fondemmentales.

Nous demandons aux gouvernements, organismes de défense des droits humainset Amnesty International de prendre immédiatement des mesures concrètes pour mettre fin à ce trafic d’êtres humains.

Initiative Togo Action Plus e.V.

Plus d’information:
http://www.infomigrants.net/fr/webdoc/44/ghetto-d-esclaves-le-recit-d-un-migrant-malien-passe-par-l-enfer-libyen

STOP Black Slave Trade in Lybia.

The slave trade of our African brothers and sisters in Lybia in these past days is reassuring and revolting! Human beings are sold based on their skin colour for an amount of 200 – 500 Euros and treated like savages. All this because of crisises and problems caused by bad governance on the African continent. It is more than time to end this. It is against our democratic principles and against our fundamental liberties.

We demand from the governments and organisations like amnesty International to put an immediate end to human trafficking.

Initiative Togo Action Plus e.V.

More information (in French):
http://www.infomigrants.net/fr/webdoc/44/ghetto-d-esclaves-le-recit-d-un-migrant-malien-passe-par-l-enfer-libyen

STOPPT DIE SKLAVEREI IN LIBYEN!

Der Handel mit unseren afrikanischen Brüdern und Schwestern in Libyen ist beunruhigend und empörend.

Aufgrund von ihrer Hautfarbe werden Menschen zwischen 200 und 500 € verkauft und wie Tiere behandelt. Dies geschieht aufgrund der Krisen und Probleme, die aus mangelhafter Regierung resultieren. Der Handel mit Menschen muss ein Ende haben und vor allem der unter AfrikanerInnen. Dies widerstrebt allen unseren Prinzipien der Demokratie und der Grundfreiheit.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um die Regierungen und Menschenrechtsorganisationen, wie Amnesty International, dazu aufzufordern mit konkreten Maßnahmen den Menschenhandel zu beenden.

ITAP e.V.

Mehr Infos (Französisch):
http://www.infomigrants.net/fr/webdoc/44/ghetto-d-esclaves-le-recit-d-un-migrant-malien-passe-par-l-enfer-libyen

Menschenrechtsverletzungen in Togo

  • http://www.state.gov/j/drl/rls/hrrpt/humanrightsreport/index.htm?year=2015&dlid=252739#wrapper
  • https://www.amnesty.de/laenderbericht/togo
  • http://www.amnesty-westafrika.de/Main/InformierenTogo
  • https://www.amnesty.org/en/countries/africa/togo/
  • Bilanz von 56 Jahren Unabhängigkeit Togos – Veranstaltungseinladung

    Die Bilanz vom 56 Jahren Unabhängigkeit Togos (27. April 1960 – 27. April 2016) – Einladung zu Abendessen, Diskussion und Musik

    https://www.youtube.com/watch?v=ejzS5Dr1xIw

    Die Geschichte Togos bleibt und wird auch bleiben für unsere Kinder!

    Im Jahr 1960 haben viele afrikanische Länder über viele Hürden und Tote hinweg ihre Unabhängigkeit erlangt. Die Kolonialmächte wollten die Unabhängigkeitsbestrebungen verhindern, um diese Länder weiter ausbeuten zu können.

    Am 27. April 1960 erlangte auch Togo seine Unabhängigkeit. Ist Togo jetzt tatsächlich unabhängig? Nein, z.B. waren Togo und verschiedene andere ehemalige französische Kolonien wie Burkina-Faso, Niger oder Kamerun dazu gezwungen, den CFA-Franc (Franc de la Communauté Financière d’Afrique) als Währung zu akzeptieren. Der CFA-Franc ist fest an den Wechselkurs des Euro gebunden und auch bis heute abhängig von der Agence France Trésor, dem französischen Schatzamt. 16 Staaten sind seit 1945 von dieser Kolonialwährung abhängig. Der CFA-France verhindert die Entwicklung des Afrikas.

    Die Initiative Togo Action Plus e.V. lädt euch am Mittwoch, den 27. April 2016, um 20.30 Uhr in die Colbestraße 19, 10247 Berlin, zu Abendessen, Diskussion, Stoff- und Foto-Austellungen, Musik aus Togo und Tanz ein!

    Wir dürfen nicht vergessen, woher wir kommen. Afrika hat eine Zukunft.
    Die Geschichte Togos bleibt und wird auch zukünftig bleiben.

    Berlin, 20. April 2016

    Initiative Togo Action Plus e.V.

    24.10.: Infoveranstaltung zum Thema Sklaverei und Film

    Am Samstag, den 24. Oktober 2015 um 15 Uhr in der Colbestraße 19, 10247 Berlin-Friedrichshain (U5 Samariterstraße)

    Infoveranstaltung zum Thema Sklaverei und Film
    Wurzeln der Sklaverei: ROOTS (Eine Produktion von David L. Wolper)

    Mehr als 10 Millionen Afrikaner*innen wurden vom 16.bis zum 19. Jahrhundert aus West-Afrika versklavt.
    Das heutige Togo war auch eine Sklavenküste. Es gibt bis heute das „Haus der Sklaven“, wo Sklaven geheim gesammelt wurden, bevor sie nach Amerika abtransportiert wurden.
    Die barbarische Sklaverei hat in Afrika bis heute Vorurteile gegenüber Afrikanern zur Folge.
    Das war ein Verbrechen, ein Verstoß gegen Menschenwürde und Menschenrechte.

    Im deutschen Schulsystem wird das Thema ignoriert. In der Gesellschaft gibt es kein Interesse daran. Man sagt immer, dass es lange her sei. Soll die Geschichte vergessen werden?
    Bis heute gibt es keine keine Aufklärung, keine Klage, keine Entschädigung. Warum?

    Wie können wir die Geschichte dieses Verbrechens an unsere Kinder weiter erzählen, wie unsere Vorfahren mit Gewalt herausgerissen wurden, von ihre Familie getrennt wurden, als Sklaven verkauft und nach Amerika abtransportiert wurden? Wie können wir das in der Öffentlichkeit thematisieren? Diese Geschichte darf nicht vergessen werden.

    Die Initiative Togo Action Plus e.V. wird durch Komi E. auf diese vergessene Geschichte im Detail eingehen.

    Programm
    15.00 Uhr: Vorstellung

    15.15 Uhr: Beginn der Veranstaltung mit Komi E.

    15.45: Film: Wurzeln der Sklaverei: Roots.

    17.30 bis 18.00 Uhr: Pause / Essen (Speise aus Togo)

    18 Uhr: Fragen und Antworten, Stellungnahmen

    19.00 Uhr: Ende der Veranstaltung

    Eintritt: Spende

    Organisiert von der Initiative Togo Action Plus e.V.

    Für einen Wandel in der EU-Flüchtlingspolitik (von Ulla Jelpke)

    „Europa braucht einen Paradigmenwechsel in der Flüchtlingspolitik. Anstelle bürokratischer Verteilungsschlüssel bei gleichzeitiger Militarisierung der Flüchtlingsabwehr im Mittelmeer sollten sichere und legale Fluchtwege geschaffen werden“, fordert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, anlässlich der für Mittwoch von der EU-Kommission angekündigten Vorlegung eines Übergangskonzepts zur Flüchtlingsaufnahme. Die Abgeordnete weiter:

    „Ein von der Kommission geplantes Quotensystem zur Verteilung von Schutzsuchenden auf die einzelnen EU-Staaten ändert nichts an der bürokratischen Willkür der Flüchtlingsverschickung quer über den Kontinent. DIE LINKE tritt stattdessen im Interesse einer schnellen Integration der Flüchtlinge dafür ein, dass Schutzsuchende ihr Zufluchtsland innerhalb der EU selbst bestimmen können, entsprechend bestehender familiärer Kontakte oder vorhandener Sprachkenntnisse. Ungleichverteilungen innerhalb der EU sollten dabei finanziell ausgeglichen und weniger in Anspruch genommene Staaten beim Aufbau eines rechtsstaatlich Grundsätzen genügenden Asylsystems unterstützt werden.

    Absolut zurückzuweisen ist die irrsinnige Forderung der EU nach einem UN-Mandat für Militäroperationen gegen sogenannte Schlepperbanden. In der Konsequenz rüstet die EU zum Krieg gegen Flüchtlinge – die vor den häufig mit europäischer Beteiligung und europäischen Waffen geführten Kriegen in ihrer Heimat fliehen.

    Mit ihrer Abschottungspolitik hat die Festung Europa selbst die Geschäftsgrundlage für die skrupellosen Menschenhändler geschaffen. Eine weitere Militarisierung dieser Abschottungspolitik wird nur die Preise für die Passagen in die Höhe treiben. Um Abhilfe zu leisten, sollte die EU Fähren statt Kanonenboote nach Nordafrika schicken.“

    —-

    Ulla Jelpke, MdB
    Innenpolitische Sprecherin
    Fraktion DIE LINKE.

    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

    Tel.: 030/ 227- 71253
    Fax:(030) 227-76751

    http://www.ulla-jelpke.de
    http://www.linksfraktion.de

    Veranstaltung (Böll-Stiftung): Verantwortung ohne Grenzen? Ausrichtung und Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit im Kontext von Flucht und Vertreibung

    Mehr als die Hälfte der Kooperationsländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sind von Konflikten, Gewalt und Fragilität betroffen. Derzeit befinden sich weltweit 51 Millionen Menschen auf der Flucht, ein Großteil davon innerhalb der eigenen Landesgrenzen oder in den oftmals armen Nachbarländern. Die betroffenen Aufnahmeregionen und host communities werden dadurch häufig vor enorme Herausforderungen gestellt.
    Wie positioniert sich die EZ angesichts dieser Herausforderungen? Welche Rolle kann, will und sollte sie einnehmen? Ist sie in der Lage, Konfliktursachen zu bekämpfen, geflüchtete Menschen zu unterstützen und Schutzmechanismen zu fördern? Wie wirksam sind bisher aufgelegte Programme?
    Diese und weitere Fragen werden von einem Podium mit Expert/innen aus Wissenschaft, Praxis und Menschen mit Fluchterfahrung diskutiert. Dabei stehen die Bedürfnisse der Geflüchteten in den Aufnahmeregionen sowie die spezielle Lage von Binnenvertriebenen, host communities und besonders vulnerablen Gruppen im Mittelpunkt.

    Mit:

    Sophia Wirsching (Referentin Migration, Brot für die Welt)

    Dr. Ulrike Krause (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg)

    Andrea Muck (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Referat 302 Flüchtlinge, Migration und Beschäftigung, Reintegration)

    Bruno Watara (Aktivist, Netzwerk Afrique-Europe-Interact)

    Information:
    Joanna Barelkowska, Referat Internationale Politik, Heinrich-Böll-Stiftung,
    E-Mail, barelkowska@boell.de, Telefon +49(0)285 34 -306

    Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) / Humboldt Universität zu Berlin.