Pressemitteilung der Initiative Togo Action Plus e.V. zum Attentat in Berlin.

Diese Wunde kann man nie heilen.

Am 19. Dezember 2016 ist ein Attentat geschehen. Ein Lkw raste in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin. 11 Tote und mehr als 50 Verletze.
Die Initiative Togo Action Plus e.V. verurteilt das Attentat und trauert mit der Familie um die Toten.
Wir appellieren die Gesellschaft nicht in Panik zu geraten, aber wachsam zu sein.
Die Geflüchteten dürfen nicht für alles schuldig gesprochen werden.
Die Initiative Togo Action Plus e.V. hat längst eine Kampagne gegen Terrorismus und Fremdbestimmung Geflüchteter gestartet.
Hier ist der Text von Geflüchteten und uns zusammen geschrieben wurde:

Ich bin ein Mensch und ich bin wertvoll.
Meine Situation ist nicht einfach, aber ich habe Hoffnung.
Ich habe wenig Geld, aber ich möchte ein neues Leben aufbauen.
Ich spreche nicht viel Deutsch, aber ich möchte es lernen.
Ich lasse mir nichts von anderen erzählen.
Ich nehme kein Geld für unmoralische Dinge.
Fremdbestimmung? Nicht mit mir!
Ich passe auf mich auf.

Wir trauern um die Toten!

Initiative Togo Action Plus e.V.

Demoaufruf zum 05.11.2016, 12 Uhr, Hauptbahnhof Berlin

Pressemitteilung der Initiative Togo Action Plus e.V. und Aufruf zur Demonstration am Samstag, den 05. November 2016, um 12 Uhr am Hauptbahnhof (Berlin)

Die Initiative Togo Action Plus e.V unterstützt die Demo gegen den Naziaufmarsch am 5.11.2016.

Wollen wir eine Gesellschaft, in der Rassismus der Normalfall ist?

Pro Deutschland, AfD und NPD in Berlin? Nicht mit uns!

Seit dem vergangenen Jahr gab es in Deutschland vermehrt Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Initiative Togo Action Plus e.V. befürchtet immer mehr Brandstiftungen gegen Flüchtlingsunterkünfte und registriert mit außerordentlicher Sorge die gestiegene Fremdenfeindlichkeit und den aufsteigenden Rassismus in Deutschland. Angriffe auf Wohnstätten und Unterbringungen für Geflüchtete sind jedoch kein neues Phänomen in Deutschland – jahrelang schon wiederholen sich diese rassistischen Taten des Terrors! Ungestraft, ungesühnt!

Der Hass geht weiter!

Die Initiative Togo Action Plus e.V stellt fest:

Die AfD ist ganz klar eine Hassprediger-Partei, vergleichbar mit der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) in den Zwanziger Jahren. Die AfD und die Nazis hetzen gegen Geflüchtete, propagieren Islamophobie und Rassismus.

Nach § 130 des Strafgesetzbuches macht sich wegen Volksverhetzung strafbar, wer in einer Weise, die den öffentlichen Frieden zu stören geeignet ist, zum Hass gegen die Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- und Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert. In Artikel 3 der UN-Menschenrechtscharta ist das Recht jedes Menschen auf Leben, Freiheit und Sicherheit verankert.

In der deutschen Gesellschaft gibt es bis heute Menschen, die andere direkt oder indirekt wegen ihrer Hautfarbe hassen. Diese Leute wollen die AfD, NPD und pro Deutschland gewinnen. Wollen wir in Zukunft eine Gesellschaft in Deutschland haben, in der Rassismus der Normalfall ist?

Was viele Afrikaner_innen, Migrant_innen, Geflüchteten hier in der BRD erleben, schmerzt. Zu oft wird behauptet, Diskriminierung sei eine Kleinigkeit oder sie wird gänzlich verdrängt. Opfer von Diskriminierung können und sollen aber immer wieder sagen, wie sie sich fühlen.

Bei der 18. Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin ist die Afd über die 5% Hürde gekommen.

Das heißt für die Initiative Togo Action Plus e.V nicht, dass wir den Kampf gegen Hass und Rassismus beenden, im Gegenteil! Es motiviert uns, den Rassimus noch entschiedener zu bekämpfen.

Wir appellieren an die Zivilgesellschaft in Berlin, immer weiter gegen Hass und Rassismus zu kämpfen.

Wir als ITAP e.V. kämpfen gegen Rassismus, egal von welcher Seite. Wir sagen nein zur AfD, nein zu Nazis: Nicht mit uns, nicht in Berlin und auch nirgendwo sonst! Berlin muss attraktiv und multikulturell bleiben!

Kommt am Samstag, den 05.11.2016, um 12 Uhr zahlreich zur Demo gegen Rassismus und Hass am Hauptbahnhof Berlin!

Mehr Infos:
https://berlingegenrechts.de/2016/10/03/hintergrundinformation-der-naziaufmarsch-merkel-muss-weg-am-05-11-2016-in-berlin-mitte/

https://berlingegenrechts.de/2016/10/24/05-11-berlin-besser-ohne-nazis/

Unterstützt von der Initiative Togo Action Plus e.V.

Pressemitteilung: Rassismus gegen Afrikaner in Berlin-Friedrichshain

PM als PDF

Berlin, 25.08.2016

Am Freitag, den 15. Juli 2016, um ca. 23 Uhr, sollten vier Afrikaner ihren Reisepass vorzeigen, bevor sie die Bar Captain (Simon-Dach-Straße 32, 10245 Berlin) betreten konnten. Die Afrikaner waren schockiert und fühlten sich nach dieser Ungleichbehandlung aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert. Eine deutsche Bekannte wurde nicht nach ihrem Pass gefragt. Nach einer verbalen Auseinandersetzung eskalierte die Situation, als eine Mitarbeiterin der Bar einen der Afrikaner schubste. Sowohl der Afrikaner als auch die Mitarbeiter riefen die Polizei. Als die Polizei kam, verhielt sie sich aggressiv gegenüber dem Afrikaner, obwohl dieser sehr höflich mit der Polizei sprach. Eine Polizistin stellte sich als Einsatzleiterin vor, obwohl sie sich offensichtlich nicht in dieser Position befand.

„Ich wollte eine Anzeige machen, aber die Polizei hat mich ignoriert“, berichtet der Afrikaner dem ITAP e.V.

Der Initiative Togo Action Plus e.V. werden viele Beschwerden über rassistische Äußerungen, Beleidigungen oder Erniedrigungen aufgrund der Hautfarbe mitgeteilt.

Dabei heißt es im Grundgesetz Deutschlands:

Art. 1. (1) – GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Art. 3 GG: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Genau wie in Südafrika oder den USA, gibt es auch in Deutschland immer wieder Vorfälle, bei denen Afrikaner_innen wegen ihrer Hautfarbe schikaniert werden und in Bars, Lokalen oder Fitness-Centern Hausverbote erhalten. Vorgeschobener Grund ist dann beispielsweise eine Private Night, tatsächlicher Grund aber ist die Hautfarben und die Vorurteile gegen Afrikaner_innen. Große Teile der Gesellschaft tragen diese Diskriminierungen mit, auch Menschen, die sich eigentlich auf der Seite der Afrikaner_innen oder Migrant_innen sehen.

Die Initiative Togo Action Plus e.V. fordert Aufklärung und den Stopp der Apartheids-Haltung in Berlin und in der BRD. Stopp dem Hass und den Schikane gegen Afrikaner_innen und Migrant_innen!

Initiative Togo Action Plus e.V.

AfD in Berlin? Nicht mit uns!

Demo bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1636696696646370/

Aufruf als PDF: Aufruf

Englisch: Call

Arabisch: نـداء

Pressemitteilung der Initiative Togo Action Plus e.V. und Aufruf zur Demonstration am Samstag, den 30. Juli 2016, um 16 Uhr vor dem Brandenburger Tor.

Wollen wir eine Gesellschaft, in der Rassismus der Normalfall ist?

AfD in Berlin? Nicht mit uns!

Seit dem vergangenen Jahr gab es in Deutschland vermehrt Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Initiative Togo Action Plus e.V. befürchtet immer mehr Brandstiftungen gegen Flüchtlingsunterkünfte und registriert mit außerordentlicher Sorge die gestiegene Fremdenfeindlichkeit und den aufsteigenden Rassismus in Deutschland. Angriffe auf Wohnstätten und Unterbringungen für Geflüchtete sind jedoch kein neues Phänomen in Deutschland – jahrelang schon wiederholen sich diese rassistischen Taten des Terrors! Ungestraft, ungesühnt!

Mit dem Ausgang der Landtagswahlen in Sachsen–Anhalt, in der die AfD 24,2 % der Wähler*innenschaft gewinnen konnte, ist für uns klar, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nie wirklich überwunden waren. Sie keimen weiterhin in der deutschen Gesellschaft und werden nun wieder offen sichtbar. Forderungen wie die der AfD-Chefin Petry, auf Geflüchtete zu schießen, werden salonfähig.

Hier reiht sich auch die die erniedrigende und rassistische Beleidigung Gerôme Boatengs („Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“) durch AfD-Vize Alexander Gauland ein.

Die Hass geht weiter!

Die Initiative Togo Action Plus e.V stellt fest:

die AfD ist ganz klar eine Hassprediger-Partei vergleichbar mit der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) in den Zwanziger Jahren. Die AfD propagiert unter anderem den Schusswaffengebrauch gegen Geflüchtete, Islamphobie und Rassismus.

Nach § 130 des Strafgesetzbuches macht sich wegen Volksverhetzung strafbar, wer in einer Weise, die den öffentlichen Frieden zu stören geeignet ist, zum Hass gegen die Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- und Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert. In Artikel 3 der UN-Menschenrechtscharta ist das Recht jedes Menschen auf Leben, Freiheit und Sicherheit verankert.

In der deutschen Gesellschaft gibt es bis heute Menschen, die andere direkt oder indirekt wegen ihrer Hautfarbe hassen. Diese Leute will die AfD gewinnen. Wollen wir in Zukunft eine Gesellschaft, in der Rassismus der Normalfall ist, in Deutschland haben?

Was viele Afrikaner_innen, Migrant_inen, Geflüchteten hier in der BRD erleben, schmerzt. Zu oft wird behauptet, Diskriminierung sei eine Kleinigkeit oder sie wird gänzlich verdrängt. Opfer von Diskriminierung können und sollen aber immer wieder sagen, wie sie/er sich fühlt.

Die 18. Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin findet am 18. September 2016 statt. Die Wahlvorschläge sind bis zum 12. Juli 2016 einzureichen. Leider wird die AfD ganz locker die 2200 Unterschriften zu Stande bringen, damit sie auf die Wahlliste kommt.

Am 13.04. hat infratest dimap in einer Wahlumfrage das mögliche Wahlergebnis von 13% für die AfD ermittelt, womit sie drittstärkste Kraft im Abgeordnetenhaus würde.

Wir appellieren an die Zivilgesellschaft in Berlin, nicht die AfD zu wählen und ihr stattdessen die Rote Karte zu zeigen.

Wir als ITAP e.V. kämpfen gegen Rassismus, egal von welcher Seite. Wir sagen nein zur AfD, nicht mit uns, nicht in Berlin und anderswo. Berlin muss attraktiv und multikulturell bleiben!

Kommt am Samstag, den 30. Juli 2016, um 16 Uhr zahlreich zur Demo gegen Rassismus und Hass am Brandenburger Tor!

Initiative Togo Action Plus e.V.

Kontakt: 0176/73902314

togoactionplus@googlemail.com

Pressemitteilung zu den jüngsten Wahlerfolgen der AfD

Montag, 14. 3. 2016

Pressemitteilung der Initiative Togo Action Plus e.V.:

In Artikel 3 der UN-Menschenrechtscharta ist das Recht jedes Menschen auf Leben, Freiheit und Sicherheit verankert. Seit dem vergangenen Jahr gab es in Deutschland vermehrt Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Initiative Togo Action Plus e.V befürchtet immer mehr Brandstiftungen gegen Flüchtlingsunterkünfte und registriert mit außerordentlicher Sorge die gestiegene Fremdenfeindlichkeit und den aufsteigenden Rassismus in der BRD!

Angriffe auf Wohnstätten und Unterbringungen für Geflüchtete sind kein neues Phänomen in Deutschland – jahrelang schon wiederholen sich diese rassistischen Taten des Terrors! Mit dem Ausgang der Landtagswahlen in Sachsen–Anhalt, in der die Alternative für Deutschland (AfD) 24,2 % der Wähler*innenschaft gewinnen konnte, ist für uns klar, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nie wirklich überwunden waren. Sie keimen weiterhin in der deutschen Gesellschaft und werden nun wieder offen sichtbar. Forderungen wie die der AfD-Chefin Frauke Petry, auf Geflüchtete zu schießen, werden salonfähig.

DAS IST NICHT MIT DEM GRUNDGESETZ ZU VEREINBAREN!

Die InitiativeTogoActionPlus e.V. verurteilt Äußerungen wie diese auf’s schärfste! Nach § 130 des Strafgesetzbuches macht sich wegen Volksverhetzung strafbar, wer in einer Weise, die den öffentlichen Frieden zu stören geeignet ist, zum Hass gegen die Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- und Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert. Die Initiative Togo Action Plus e.V wird nicht zögern, die AfD- Chefin Frauke Petry wegen dieses Delikts anzuzeigen. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, Nationalität, Konfession, Hautfarbe und Geschlecht hat das Recht auf ein Leben in Würde. Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art. 1 heißt es:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Die Initiative Togo Action Plus e.V wird immer auf der Seite der Geflüchteten stehen. Rassismus zu bekämpfen gehört zu unserem politischen Engagement.
Wir treten ein für ein buntes Deutschland!

Initiative Togo Action Plus e.V.

En mémoire de Komi Evoda

Pressemitteilung der Initiative Togo Action Plus e.V.
En mémoire de Komi Evoda.

Pressemitteilung der Initiative Togo Action Plus e.V.: Der Togolese Komi Michel Evoda wurde vor zwei Jahren von der Polizei erschossen.

Am 12. Dezember 2013 ist der 28-jährige Togolese, der in einem Rugby Club in Köln spielte, von der Polizei mit zwei Kugeln in den Kopf erschossen worden.
Die offizielle Version ist: er hatte Streit mit seiner deutschen Frau. Er wollte sie töten. Die Polizei wurde angerufen.
Die Initiative Togo Action Plus e.V. fordert Aufklärung.
Die Familie von Komi Michel Evoda in Togo (West-Afrika) hat ein Recht auf die Wahrheit, ohne Vertuschung!
Stoppt die Kriminalisierung der AfrikanerInnen in der BRD durch die Behörden!
Die Tötung von AfrikanerInnen geht weiter: Christy Schwundeck, Domique Koumadio, Laye Condey, Oury Jalloh …
Wer ist der nächste?
Die Straflosigkeit der Polizei in der BRD muss beendet werden.

Initiative Togo Action Plus e.V.

Kontakt: togoactionplus@googlemail.com

ITAP verurteilt rassistischen Angriff auf Geflüchteten in Merseburg

Pressemitteilung der Initiative Togo Action Plus e.V.

Berlin, 19.10.2015

Togo Action Plus e.V. verurteilt den rassistischen Angriff mit einer
Druckluftwaffe auf einen Geflüchteten aus Somalia in Merseburg

Die Stadt Merseburg darf keine No-Go-Area für Geflüchtete und
Migrant*innen werden!

Am Mittwoch, den 30.09., ist in Merseburg (Sachsen-Anhalt) ein
Geflüchteter aus Somalia auf der Straße von einem Unbekannten mit einer
Druckluftwaffe beschossen worden. Das Opfer wurde am Hinterkopf schwer
verletzt und schwebte in Lebensgefahr. Das Leben des Mannes ist später
durch eine Operation gerettet worden.

Der Schock und die Schmerzen einer solchen Situation können nicht von
heute auf morgen vergessen werden.
Ein Projektil, das zwischen Kopfhaut und Schädeldecke gefunden werden
konnte, wurde der Polizei übergeben, berichtet Spiegel Online. In
Merseburg wurden immer wieder Geflüchtete und Migrant*innen von Nazis
beschimpft und geschlagen. Sind Merseburg und Umgebung eine No-Go-Area
für Geflüchtete und Migrant*innen?
ITAP e.V. hat die rassistische Attacke verurteilt und die Polizei
nachdrücklich aufgefordert, schnell zu ermitteln, damit die Täter vor
Gericht gestellt und für Ihre rassistische Tat bestraft werden können.
Merseburg darf keine No-Go-Area für Geflüchtete und Migrant*innen sein!

Initiatitive Togo Action Plus e.V.