Kundgebung, 14.12., 15 Uhr, Kurfürstenstr. 79, 10785 Berlin

Wir rufen angesichts der letzten Entwicklungen zu einer Kundgebung, Mahnwache am Samstag, den 15. Dezember 2018 um 15:00 Uhr vor dem AfD- Landsverband Berlin, Kurfürstenstr. 79, 10785 Berlin auf.

Gegen Hass, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Ausgrenzung und für ein buntes Deutschland, für  Zivilcourage!
Rassistische Gewalt nimmt zu und verlagert sich zunehmend in den Alltag
In Chemnitz hat es nach der pogromartigen Verfolgung von Menschen, die von den Rechtsextremen als „nicht-deutsch“ wahrgenommen wurden, einen bedrohlichen Anstieg rassistischer Übergriffe auf der Straße und in Alltagssituationen gegeben. Insgesamt wurden Zahlen des BKA zufolge im Jahr 2018 alle zweieinhalb Tage Geflüchtetenunterkünfte angegriffen (ZEIT 2018). Auch im Umfeld unserer Organisation verzeichneten wir in der letzten Zeit Erfahrungen rassistischer Gewalt im Alltag. Wir wollen mit unserer Kundgebung/ Mahnwache ein klares Zeichen gegen eine Normalisierung dieser Zustände setzen.

Das politische Klima hat sich verändert
Italien und Brasilien haben rechtsextreme Regierungen gewählt und auch in Deutschland verschieben Rechtspopulist*innen die Diskurse über Migration und Flucht immer weiter nach rechts. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind keine Erfindungen der Neuen Rechten, sondern tief in der Mitte der Gesellschafft verankert. Erschreckende Diagnose der Leipziger Autoritarismus Studie: 30 Prozent der deutschen Bevölkerung unterstützen ausländerfeindliche Aussagen, 40 Prozent können sich ein autoritäres Regime vorstellen.

In Kontext solcher Entwicklungen sind Kampagnen wie die des „Heimatministeriums“ zur „Reintegrationsunterstützung“ deutlich fehl am Platz. Statt eines klaren Bekenntnisses gegen Antimigration und einer notwendigen Unterstützung derjenigen, die unter der zunehmenden rassistischen Gewalt ausgesetzt sind, suggeriert sie, dass „Nicht-Deutsche“ nicht in Deutschland zuhause sein könnten.

Wir sagen NEIN zu Rassismus und NEIN zur Ausgrenzung! Wir zeigen uns solidarisch mit Opfern von Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus und wollen für ein gemeinsames Miteinander, für Zivilcourage, auf die Straße gehen!

Initiative Togo Action Plus e.V.

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Veranstaltungsreihe Wegweiser Studium: Infovortrag für Geflüchtete

05.12.2018, 17 Uhr, Raum 0106 im Hauptgebäude der TU Berlin

Mit der Veranstaltungsreihe „Wegweiser Studium“ beantwortet die Allgemeine Studienberatung der TU Berlin regelmäßig wichtige Fragen rund um das Thema Studium: Studieninteressierte erhalten einen Einblick in das Studienangebot der TU Berlin und bekommen Tipps zu ihrer Studienentscheidung.

Im Rahmen der Reihe „Wegweiser Studium“ bieten wir auch eine Informationsveranstaltung speziell für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund an. Dabei werden Fragen beantwortet, wie: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ausbildung und Studium? Sollte ich lieber an der Fachhochschule studieren oder an der Uni? Und was davon ist „das Beste“ für mich?

Wir geben einen Überblick über das deutsche Bildungssystem und zeigen, welche Möglichkeiten es an der TU Berlin speziell für Geflüchtete gibt.

Was? Infovortrag: Wie „funktioniert“ Studieren in Deutschland?

Wann? am 05.12.2018, 17 Uhr

Wo? Hauptgebäude der TU Berlin, Raum 0106, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Für wen? Studieninteressierte mit Fluchthintergrund, Betreuer*innen, alle Interessierten

Das komplette Programm der Reihe Wegweiser Studium finden Sie hier: www.studienberatung.tu-berlin.de/wegweiser_studium

Weitere Informationen zu den Angeboten der TU Berlin für Geflüchtete: www.studienberatung.tu-berlin.de/in2tu

Bei Fragen zur Veranstaltung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Kube

Projektleitung In(2)TU Berlin

In(2)TU Berlin – Allgemeine Studienberatung

In(2)TU Berlin – Academic Advising Service

Abteilung I Studierendenservice

Department I Student Services

Technische Universität Berlin

Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Raum 0070, Hauptgebäude

Room 0070, main building

Sprechzeiten: Mo. 9.30-12.30 Uhr / Di. 14-18 Uhr / Do. 14-18 Uhr / Fr. 9.30-12.30 Uhr

Office hours: Mon. 9.30 a.m.-12.30 p.m. / Tue. 2-6 p.m. / Thu. 2-6 p.m. / Fri. 9.30 a.m.-12.30 p.m.

in2@tu-berlin.de

http://www.studienberatung.tu-berlin.de

Silvio-Meier-Preis 2018

Die ITAP wird mit dem Silvio-Meier Preis ausgezeichnet! Wir freuen uns über die Ehrung für unser Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus als Initiative im Kiez.

Am 21. November ist es soweit, da findet die Preisvergabe statt. Danke für jede Unterstützung.

Die Initiative Togo Action Plus e.V. wurde als Preisträger des Silvio-Meier-Preises 2018 ausgewählt.

Der Silvio-Meier-Preis ist eine besondere Auszeichnung für aktive Arbeit gegen soziale Bevormundung, Entmündigung, Diskriminierung, Rechtsextremismus, Rassismus, soziale und kulturelle Ausgrenzung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Meldet euch, damit wir einen Platz für euch reservieren können.

Datum Mittwoch, 21. November 2018

Einlass 18:00 Uhr

Programm Ab 18:30 Uhr Preisverleihung und Live Musik

Ort Jugend[widerstands]museum, Rigaer Str. 9/10, 10247 Berlin-Friedrichshain

Nein zu Rassismus, Nein zu Ausgrenzung: Freitag, den 23.11. 2018 um 14 Uhr

Aufruf zur Demonstration

Wollen wir eine Gesellschaft, in der Rassismus der Normalfall ist?

Mit einer Demonstration und Kundgebung positioniert sich die Initiative Togo Action Plus e.V. klar gegen Rassismus und lädt alle Menschen dazu ein, gegen Hass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gemeinsam für ein weltoffenes Deutschland einzutreten.

Der Startpunkt der Demo ist an der Warschauer Brücke, Berlin-Friedrichshain um 14 Uhr und endet nach einer Zwischenstation am Frankfurter Tor an der Kreuzung Colbestraße/Frankfurter Allee. Mit Musik und Redebeiträgen wollen wir zeigen, dass der Hass in unserer Gesellschaft keinen Platz hat.

Wir appellieren an euch, gemeinsam mit uns gegen Hass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu kämpfen und Zivilcourage zu leisten.

Freitag,den 23.11.2018 um 14 Uhr – Warschauer Brücke / Berlin- Friedrichshain

Initiative Togo Action Plus e.V.

Kontakt: 0176/73 90 23 14

togoactionplus@googlemail.com

Demo: „Nein zu Rassismus“, 22.09.18, 12 Uhr, B-Fhain

Demo: Nein zu Rassismus, gegen Hass, für Zivilcourage

Am Samstag, den 22. September 2018, um 12 Uhr.

Versammlungsort:
Frankfurter Allee / Mainzer Str.
(Berlin-Friedrichshain, U5 Samariterstraße)

Nach den Ausschreitungen in Chemnitz, Plauen und Köthen ruft ITAP zu einer Demonstration gegen Rassismus, gegen den Hass und für Zivilcourage auf!

Die Debatte über Flucht, Asyl und Migration ist durch menschenfeindliche Aussagen und Rassismen geprägt. Nicht nur die AfD, sondern auch aus der Mitte kommen Aussagen wie „Anti-Abschiebeindustrie“, „konservative Revolution“, „Retten oder nicht retten“. Vor kurzem begründete NRW-Innenminister Reul (CDU), ein verfassungswidriges Abschiebeurteil mit dem „Rechtsempfinden der Bevölkerung“. Dass solche Debatten möglich sind, ist erschreckend genug.
Noch erschreckender ist die Tatsache, dass diese Debatten Plattformen für Rechtsextreme bieten und Neonazis und „besorgte Bürger*innen“ zusammen in Chemnitz demonstrieren und ihren Hass zum Ausdruck bringen. Chemnitz, Plauen und Köthen habe gezeigt, welches Selbstbewusstsein und Mobilisierungspotenzial die rechte Szene im Moment besitzt.

Umso wichtiger ist es, dagegen aktiv zu werden:

Wir sagen NEIN zu Rassismus und zu rechtem Hass!

Am Samstag, dem 22. September wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzten für Zivilcourage setzen. Versammlungsort ist U-Bahnhof Samariterstraße/Frankfurter Alle. Von dort aus wollen wir bis zur Warschauer Straße laufen. Bringt eure Freund*innen und Bekannten mit!

Kontakt:
Initiative Togo Action Plus e.V.
Colbestraße 19
10247 Berlin – Friedrichshain

Telefon: 0176 – 73 90 23 14
E-Mail: togoactionplus@googlemail.com
https://www.facebook.com/ITAP.Berlin/

Wegweiser Studium: Infovortrag für Geflüchtete, 19.09.18, 17 Uhr, TU Berlin

Veranstaltungsreihe Wegweiser Studium: Infovortrag für Geflüchtete

19.09.2018, 17 Uhr, Raum 1029 im Hauptgebäude der TU Berlin

Mit der Veranstaltungsreihe „Wegweiser Studium“ beantwortet die Allgemeine Studienberatung der TU Berlin regelmäßig wichtige Fragen rund um das Thema Studium: Studieninteressierte erhalten einen Einblick in das Studienangebot der TU Berlin und bekommen Tipps zu ihrer Studienentscheidung.

Im Rahmen der Reihe „Wegweiser Studium“ bieten wir auch eine Informationsveranstaltung speziell für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund an. Dabei werden Fragen beantwortet, wie: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ausbildung und Studium? Sollte ich lieber an der Fachhochschule studieren oder an der Uni? Und was davon ist „das Beste“ für mich?

Wir geben einen Überblick über das deutsche Bildungssystem und zeigen, welche Möglichkeiten es an der TU Berlin speziell für Geflüchtete gibt.

Was? Infovortrag: Wie „funktioniert“ Studieren in Deutschland?

Wann? am 19.09.2018, 17 Uhr

Wo? Hauptgebäude der TU Berlin, Raum 1029, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Für wen? Studieninteressierte mit Fluchthintergrund, Betreuer*innen, alle Interessierten

Das komplette Programm der Reihe Wegweiser Studium finden Sie hier: www.studienberatung.tu-berlin.de/wegweiser_studium

Weitere Informationen zu den Angeboten der TU Berlin für Geflüchtete: www.studienberatung.tu-berlin.de/in2tu

Bei Fragen zur Veranstaltung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Kube
Projektleitung In(2)TU Berlin

In(2)TU Berlin – Allgemeine Studienberatung
In(2)TU Berlin – Academic Advising Service

Abteilung I Studierendenservice
Department I Student Services
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Raum 0070, Hauptgebäude
Room 0070, main building

Sprechzeiten: Mo. 9.30-12.30 Uhr / Di. 14-18 Uhr / Do. 14-18 Uhr / Fr. 9.30-12.30 Uhr
Office hours: Mon. 9.30 a.m.-12.30 p.m. / Tue. 2-6 p.m. / Thu. 2-6 p.m. / Fri. 9.30 a.m.-12.30 p.m.

in2@tu-berlin.de
http://www.studienberatung.tu-berlin.de

» Veranstaltungsreihe Wegweiser Studium für Studieninteressierte und Studierende

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25 Jahre Engagement gegen Diskriminierung: Woidke verleiht „Band für Mut und Verständigung“

Link zur Originalmeldung auf den Seiten des Landes Brandenburg:
https://www.brandenburg.de/alias/bb1.c.599637.de

veröffentlicht am 17.06.2018

Seit 25 Jahren zeichnet das „Bündnis für Mut und Verständigung“ Menschen und Initiativen aus Brandenburg und Berlin aus, die sich in besonderer Weise um den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt verdient gemacht haben. Ministerpräsident Dietmar Woidke übergibt am Donnerstag (21. Juni) gemeinsam mit Berlins Innensenator Andreas Geisel in der Potsdamer Staatskanzlei das „Band für Mut und Verständigung“ an die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger. Brandenburgs Integrationsbeauftragte Doris Lemmermeier wird die Veranstaltung moderieren.

Hauptpreise:

„Doberlug-Kirchhain. Menschen für Menschen“

„Jenseits von Babel“ aus Berlin-Tempelhof

Flüchtlingshilfe Jüterbog

Komi Edzro und die Initiative Togo Action Plus aus Berlin

Wolfgang Rall aus Angermünde

R.future-TV aus Berlin-Pankow

Sonderpreise:

Celine, Martha, Michelle aus Prenzlau

Fatuma Musa Afrah aus Berlin und Brandenburg

Heinz J. Ostermann aus Berlin

Medienvertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.

Wann: Donnerstag, 21. Juni 2012, 14.00 Uhr

Wo: Staatskanzlei, Brandenburg-Saal, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam

Das Bündnis hatte sich 1991 nach ausländerfeindlichen Übergriffen auf Asylbewerber-Unterkünfte im sächsischen Hoyerswerda auf Initiative des Landesbezirks Berlin-Brandenburg des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegründet. Das „Band für Mut und Verständigung“ wird seit 1993 verliehen.